Sagen Sie Ihre Meinung zur Abschaltung von Fußwegebeleuchtungen. Schildern Sie Ihre Erfahrungen als Fußgänger/-in in der Stadt. Oder berichten Sie von Erlebnissen, die mit Esslinger Fußwegen und Staffeln verbunden sind.
Sagen Sie Ihre Meinung zur Abschaltung von Fußwegebeleuchtungen. Schildern Sie Ihre Erfahrungen als Fußgänger/-in in der Stadt. Oder berichten Sie von Erlebnissen, die mit Esslinger Fußwegen und Staffeln verbunden sind.
Es gibt keinen besseren Weg von Rüdern nach Stuttgart als die Stäffele nach Obertürkheim. In einer Viertelstunde an der S-Bahn und in 12 Minuten am Hauptbahnhof. In der Zeit hätt ich mit dem Auto nicht mal angefangen, mir einen Parkplatz zu suchen.
Die Gehwege werden schon lange vernachlässigt. Jetzt noch die Beleuchtung einzusparen wäre unverhältnismäßig gemessen an den Kosten und am Nutzen für die Allgemeinheit. Man sollte moderne energiesparende Straßenlaternen aufstellen, auch an Gehwegen die nicht beleuchtet sind.
Wenn Strom gespart werden soll, würde ich erstmal jede zweite Lampe an der B10 abschalten. Das beleuchtet das ganze Neckartal, und Autos haben doch Licht!
Das geht vollkommen in die falsche Richtung. Fuss- und Radwege müssen ordentlich beleuchtet und in einem guten Zustand sein!
Wie wäre es mal mit einer sinnvollen Unterstützung von Bürgern, die aktiv etwas für das Klima und Ihre Umwelt tun wollen. Z.B. mit einer finanziellen Unterstützung beim Kauf bzw. einem Kaufanreiz einer eMobilität (Pedelec, eRoller). Z.B. kostet ein eRoller auf 100 km ca. 80 Cent, und die Erzeugung des Stroms kann selbst mit Ökostrom gewählt werden. Enorm, was dies für die Stadt in Hinsicht auf Ökologie, Dreck, Lärm, Gestank, Parkplatzproblematik etc. bedeuten könnte. Das wäre doch mal was sinnvolles!
In Filderstadt schaltet man auch nachts die Radwegbeleuchtung ab, mit ähnlichen fadenscheinigen Gründen. Auf der anderen Seite werden Straßen in Industriegebieten mit einer vielfachen Energie beleuchtet. Hier sollen die Bürger bluten, die mit ihrem Verhalten (Radfahren oder zu Fuße gehen) die Umwelt schon genügend entlasten, wogegen unsere allseits geliebten Autofahrer hoffiert werden.
Das Licht muss anbleiben.Viel Unsinniges wird locker finanziert! Eigentlich soll doch die Innenstadt immer belebt werden, nun wird wieder einmal gegensaetzlich gehandelt!
Mein Hintergrund: Bis 2003 Verkehrsplaner im Stadtplanungsamt (heute Rentner), seit 1997 Initiator, Betreiber… des Projektes ES geht – Fußgängerkarte Esslingen (eine Folgerung aus der Verkehrsentwicklungsplanung Anfang der 90-er Jahre) neben den Projekten Radfahrkarte und Kinderstadtplan, die folgten, letzte Überarbeitung der Fußgängerkarte zusammen mit Ulrich Thäsler (mein Nachfolger im Amt) und Dirk Rupp 2010/11. Mein Wunsch: hierzu wieder eine Gruppe aus der Bevölkerung (“Fußgänger-Lobby”) zu sammeln, heute als “Agenda-Gruppe” eingestuft.
Zu den diskutierten Beleuchtungen an Fußwegen: Grundsätzlich halte ich diese Beleuchtung für wichtig, insbesondere, wenn man das Esslinger Klimaschutzkonzept auch bei der Förderung nachhaltigen Verkehrs ernst nimmt. Allerdings sind nicht alle Wege gleich wichtig, manche u. U. auch relativ unwichtig. Mit Dirk Rupp zusammen habe ich eine Stellungnahme zu den “Vorschlägen” der elektrotechnischen Abteilung des Tiefbauamtes gefertigt, die dies berücksichtigt. Auch haben wir in der Folge Kontakt zu Gemeinderäten aufgenommen, um diese davon zu überzeugen, dass bestimmte Beleuchtungen nicht abgeschaltet werden sollen.
Wie üblich spielt im Gemeinderat nun wieder das Geld die entscheidende Rolle. Ich frage mich nur, ob hier nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden und ich habe auch den Eindruck das es eine gewisse Betriebsblindheit gibt und die Dinge nicht im Zusammenhang betrachtet werden.
Besonders wichtig ist mir der Fußweg zwischen Neckarhalde und Mettingen. Hier seien Masten morsch o. Ä. Anstatt diese zumindest als Übergangslösung auszutauschen, wird von einem relativ unerschwinglichen Erdkabel gesprochen – das K.O.-Argument. Über das angeblich geringe Verkehrsaufkommen gibt es zumindest unterschiedliche Auffassungen. Außerdem wäre es Aufgabe im Rahmen des Klimaschutzprojektes, auch hier den Fußverkehrsanteil zu fördern und zu verstärken.
Der Fußweg vom Zollberg über den Alicensteg zum Landratsamt ist sicher ebenfalls nicht unbedeutend, allerdings auch bei Tag in Teilen nicht sonderlich komfortabel. Sehr wichtig ist der (unten noch fehlende) Geh- und Radweg Geiselbach und der Weg entlang der Aufstiegstraße Berkheim, wichtig ist die Viehgasse und wohl auch die Verbindung Rüdern-Obertürkheim. Gerade bei RSKN ist es wesentlich, Alternativen zu den “aufwändigen” KFZ-Strecken ins Tal zu bieten…..
Bedenken sollte man auch, dass zwischen 1:30 Uhr und 6 Uhr morgens
die Esslinger Zeitung (und noch ein paar andere wie FAZ, Süddeutsche,
Welt u.v.m.) ausgetragen wird. Wie sollen die Zeitungsfrauen und Männer
ihren Weg finden? Wie gedenkt man denn an diese Sicherheiten der
Arbeitszeit. Es ist schon allerhand was man sich noch alles einfallen läßt,
wenn man zuviel Zeit hat. Ich bin schon sehr verärgert, dass man über sowas nachdenkt.
Unsere Kinder und Jugendliche, sollen auf das Fahrrad/auf ihre Füße umsteigen aus Gründen der Umwelt,der Gesundheit etc. Wo, auf welchen Wegen nachts? Im Winter? Sessel… haben ihre Firmenwagen, wann sieht man/frau denn einen laufen auf Wegen mit oder ohne Beleuchtung?? Kosten einsparen ist die Lösung. Was sich daraus ergibt interessiert doch dann keinen. Traurig, unsere Politik heutzutage.
Wir gehen diesen wunderschönen Weg nun schon in der 4.Gereration !!! Es ist mein täglicher Weg zur Arbeit, der meiner Tochter zur Schule.
Das ist wirklich die schnellste und günstigste Verbindung nach Stuttgart (ab Obertürkheim braucht man eine Tarifzone weniger)
Wenn alle Stäffelesgänger stattdessen mit dem ortsüblichen dicken Daimler zur Arbeit führen, wäre dies für die Umwelt garantiert ein Rückschritt. Ich hoffe daher sehr, dass die Stadtverwaltung dieses gewachsene Wegenetz nicht wegen minimaler ” Einsparungen ” zerstört.
( Wenn am Licht gespart werden sollte – meiner Meinung nach lieber bei der oft allzu hellen Straßenbeleuchtung in den Wohngebieten)
Kann mich meinen “Vorschreibern nur anschließen, und ergänzen, dass gerade die kleinen, aber feinen Fußwege in und um Esslingen, eine absolute Bereicherung im Sinne der Ökonomie, des Landschaftsschutzes und des Tourismus sind. Sie zu vernachlässigen, darunter fällt u. A. auch die Abschaltung der nächtlichen Beleutung, ist eine schleichende Zerstörung von Kulturgut und des Landschaftsschutzes. Die seit Generationen benutzen Wege müssen unter Bestandschutz genommen werden. Würden die Wege stellenweise besser ausgeleuchtet, bzw. Gebüsche u. Bäume besser ausgeschnitten, dann wären die Wege sicherer und noch besser zu nutzen.
Energiesparen ???
In welcher Relation steht das Abschalten einiger weniger Laternen
zum erstaunlich oft vorkommenden “Tag-Beleuchten” ganzer Ortsteile mit ihren wahrscheinlich tausenden Laternen?
Fachleute vor !
Die Verbindung zwischen Obertürkheim und Rüdern ist die schnellste Route. Der Weg ist schmal und nicht ganz ungefährlich. So kann diese Route bei Nacht ohne Beleuchtung überhaupt nicht genutzt werden. Auch meine beiden Söhne nutzen diesen Weg Nachts recht häufig um nach Hause zu kommen,
denn ab 24 Uhr fährt kein Bus mehr nach Rüdern.
Diese Beleuchtung ist wichtig für unsere Sicherheit.
Es darf nicht sein, daß ein städt. Verwaltungsbeamter, vor der Entscheidung des Esslinger Gemeinderates, die Beleuchtung
auf dem Stäffelesweg von der Neckarhalde nach Mettingen,
kürzester Weg zum S-Bahnhof abschaltet, wie seit Wochen
geschehen. Jeder Wege-Unfall und Folgekosten, auf Grund der dadurch bedingten Benutzerunsicherheit bei Dunkelheit, sollte bei den Verantwortlichen eingeklagt werden. Es müß noch die dafür verantwotliche Person ermittelt werden, wegen persönlicher Haftiung.
Ich werde alle Unfallärzte informieren.
Es kann nicht sein, daß wegen der verhältnismäßig geringen
Stromkosten pro Jahr, Peronenschäden in mehrfacher Höhe
akzeptiert werden sollen. Die Argumente, man könnte im Fall
einer Reparatur nicht mehr auf die Holzmasten steigen, daher müssen die angeblich hohen Austauschkosten der Masten als “Todschlagargument” herhalten? dann
muß halt eine Aluklappleiter her, wenn Lampen ausgetauscht werden müssen. ps. die Masten halten noch mindesten 10 Jahre.
Als ehemaliger Hinterhölzler habe ich den Fußweg von Rüdern nach Obertürkheim ca 30 Jahre zum Gymnasium,Studium und Arbeitsstätte als die zeitlich kürzeste Verbindung genutzt . Nun wohne ich in Sulzgries und benutze selbst als 73-jähriger Treppengewohnter ab und zu auch den Fußweg von Mettingen zur Neckarhalde um mir den Umweg über Esslingen mit VVS zu sparen – im Dunkeln werde ich das wohl nicht mehr machen . Das Treppensteigen hat mir übrigens soviel an Grundsubstanz gegeben von der ich noch im Alter gut zehren kann .
Wir wohnen in einem Haus das am Weg zwischen Nonnenklinge und Hohlem Graben liegt. Direkt hinterm Haus beginnt das Landschaftsschutzgebiet- d.h keine weitern Häuser, viele Füchse und Wildtiere. Wenn das Licht aus ist werden noch mehr Tiere in das Wohngebiet vordringen und Einbrechern wird es viel leichter gemacht in die oberen Häuser einzudringen.Wir haben 2 Kinder 7 u.9. Jahre alt und diese sind viel mit dem Rad unterwegs. Da es unmöglich ist Räder über 179 Treppenstufen nach oben zu tragen, nutzen sie jenen besagten Weg, wo nun das Licht für immer abgeschaltet werden soll. Wer sorgt für die Sicherheit der Kinder wenn es hier in Winter morgens zu Schulbeginn und abends ab 5.30 Uhr stock dunkel ist? Wer ist verantwortlich wenn in dieser sehr einsamen Gegend etwas passiert??
Wer gündlich recherchiert wird herausfinden dass die Beleuchtung in diesem Weg vor Jahren installiert wurde nachdem es genau hier zu einem Gewaltverbrechen mit Todesfolge kam??Die Zufahrt für Notarzt und Feuerwehr ist für die oberen Häuser der Stettener Str. genau hier-
für etwaige Einsätze besteht hier eine eindeutige Erschwerniss und ein Sicherheitsrisiko. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung als Notarzt.
Da es nach intensiver Recherche wohl um ca. 240 € pro Jahr geht muss zumindest ein Dialog mit den Betroffene geführt werden, damit diese Kosten im Zweifelsfall von den betroffenen Bürgern übernommen werden können!!
Alles einfach über den Kopf der Bürger hinweg zu entscheiden ist nicht in Ordnung.
Dr. Stefan und Constanze Zieger
Fast jeden Morgen und Abend nutze ich die Stäffele zwischen Rüdern und Untertürkheim auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Ab Herbst ist in der Regel ein Weg in der Dunkelheit und im Winter sogar beide. Ohne Beleuchtung wäre die Treppe wirklich gefährlich. So müsste ich mir von Herbst bis Frühjahr überlegen, ob ich mit meinem Auto noch die die Beutau zu verstopfe und in blauen Dunst tauche, so wie viele andere !?
es sich beim Weg Rüdern-Obertürkheim eher um eine “straßenähnliche Verbindung” handelt. Ich bin in Rüdern aufgewachsen und den Weg hunderte Mal benutzt. Es stimmt dass die anderen Wege z.B. Neckarhalde-Mettingen wenig frequentiert sind, aber der Weg zur S-Bahn nach OBth. das dürfte die Gemeinde nicht abschalten, weil der Weg einfach zur Stadt Esslingen dazu gehört.
wie wäre es denn wenn man die bahnhofstraße abschaltet, um strom zu sparen